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Essen nach Terminplan:
Bitte beachten Sie unsere Magenöffnungszeiten

Essen, wenn man Hunger hat? Ich bitte Sie, nur ewig gestrige Diät-Verweigerer kümmern sich nicht darum, wie spät es ist, wenn schon wieder der Magen knurrt. Je nach Uhrzeit darf man dann einen großen Happen zu sich nehmen oder nur einen kleinen oder gar keinen. Für eines ist es allerdings nie zu spät: Entscheiden Sie sich nur für eine der unzähligen Faustregeln! Denn der Versuch, die unterschiedlichen Ratschläge unter einen Hut zu bekommen, führen unweigerlich zum Verlust des gesunden Menschenverstands. Und essen dürfen Sie dann nie mehr.

Eine noch relativ junge Mode-Erscheinung zum Beispiel ist das "Dinner-Cancelling". Angeblich sollen bei dem die Pfunde purzeln, der wenigsten zwei-, besser dreimal pro Woche nach 17.00 Uhr nicht mehr isst. Fett soll dann leichter abgebaut werden, heißt es. Warum, wird nicht verraten - und schon allein deshalb klingt die gegenteilige Meinung vieler Wissenschaftler plausibler: Wann man isst, spielt keine Rolle. Hauptsache, man mümmelt nicht mehr Kalorien als man verbraucht.

"Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann" - Essen ist gemeint und Sie ahnen es: Genauso antiquiert wie diese Formel ist das Triumvirat der "drei (warmen) Mahlzeiten". Unsere Großmütter sind vermutlich die einzigen, die noch auf Knopfdruck essen, wenn der Kirchturm zwölf Mal klingelt - und ihnen sei es verziehen.

Und was machen alle anderen? Das so genannte "Grazing" (Grasen) propagiert das Essen vieler kleiner Mahlzeiten. Aber Achtung: Diese Häppchen-Esserei ist - angeblich - auch nichts für Menschen mit Gewichtsproblemen. Denn ihnen fehlt oft die Sättigungsbremse; sie hören erst auf zu essen, wenn der Teller leer ist. Aus fünf oder sechs kleinen Mahlzeiten werden dann leider fünf oder sechs große.

Es gibt aber auch gute Nachrichten - und darin sind sich die Ernährungsexperten einig: Nach dem Aufstehen ist Essen erlaubt! Wer nicht oder nicht richtig frühstückt, tut weder etwas für seine Figur noch für die Gesundheit. Die erste Mahlzeit des Tages ist sogar die wichtigste, wie Mediziner immer wieder bestätigen. So verringert regelmäßiges Frühstücken das Risiko für Diabetes- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es kommt aber noch besser: Bei Menschen, die regelmäßig frühstücken, entstehen zu 35 bis 50 Prozent seltener Übergewicht und Diabetes. Es also Zeit, aufzuwachen!

Erst Schlummern, dann Schlemmen - leckere Rezepte zum Frühstück:

Autor: Anette Hrubesch (www.anette-schreibt.de)

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